Meeresrauschen

Willkommen in Livias Bar, die Bar am Tor zur freien Welt. Diese Spelunke gehört zum Hafen wie der Strand zum Meer. Hier laufen alle Fäden zusammen. Jeden Tag werden neue Menschen angespült und das ist gut für das Geschäft. Hier verkehren zwielichtige Gestalten; Menschen, die aufbrechen, um ihr Glück zu suchen und Menschen, die versuchen, damit ihr Geld zu machen. Es ist ein Umschlagsplatz von Geschäften aller Art. Hier trinken Nepper, Schlepper, Menschenhändler ihren abendlichen Brandy und erfreuen sich an ihrem Gewinn. In ihren Adern fließt die Gier und sie haben ein Herz aus Geld. Doch immer wieder rauscht das Meer.

Im Rauschen des Meeres erklingen die Stimmen der Ertrunkenen. Sie erzählen uns von ihrer Reise über das stürmische Meer, von ihrer Sehnsucht nach Freiheit und Geborgenheit und von ihrem Ausgangspunkt: Livias Bar.

Sie decken auf, was hinter dem Geschäft der etwas anderen „Reiseagentur“ steckt. Denn hier ist nicht alles Gold was glänzt.

Ein gestrandeter Seemann, ein skrupelloser Geldhai und eine verlebte Barfrau stricken ihre Geschichten um einen Barpianisten, der nichts weiter als seine Freiheit sucht.

        Nominiert in der Kategorie „Drama“
        für den Monica-Bleibtreu-Preis 2017!

  • mit Karin Schroeder, Thorsten Neelmeyer, Jannis Kaffka, Erwing Rau
  • Kostüme Carmen Oertwig
  • Bühne und Licht Andreas Goehrt
  • Regieassistenz Tomke Heeren
  • Regie Gero Vierhuff
  • Fotos Andreas Goehrt

Presse

„Vor allem deswegen entpuppt sich die Geschichte um eine verlebte Barfrau, ihren Pianisten, einen Kapitän und einen Schleuser, alle mit einem persönlichen Drama oder einer abgründigen Biografie an den Hacken, bisweilen als ein waghalsiger Drahtseilakt zwischen bitterem Drama und komödiantischem Intermezzi… Dass die heikle Balance gelingt, ist vor allem den Darstellern zuzuschreiben, …“

Rotenburger Rundschau

 

„Die vier Protagonisten, …, lassen in ihren Rückblenden und Erzählungen ein facettenreiches Bild der Profiteure entstehen. Und: sie polarisieren. Besonders da, wo Einlagen die Erzählstruktur aufbrechen, wird die Perfidität des Geschäfts mit der „Ware Mensch“ offenbart. So schaffen es die erfahrenen Schauspieler, …, den Ernst der Thematik durch Situationskomik aufzufangen – auch wenn das Lachen manchmal in der Kehle steckenbleiben will.“

Rotenburger Kreiszeitung

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