Der Schimmelreiter

von Franziska Steiof nach Theodor Storm
mit Moritz von Zeddelmann und Karin Schroede

…ein nordisches Spiel mit den Naturgewalten – Kann der Mensch sie bezwingen?

Ein vom Sturm überraschter Reiter, der auf dem Deich einem gespenstischen Schimmelreiter begegnet war, sucht im Wirtshaus eines Dorfes eine Erklärung. Wer war das?
Nur die Gastgeberin weiß näheres und erzählt ihm die legendäre Lebensgeschichte des Deichgrafen Hauke Haien, der gegen das Meer und den Geisterglauben der nordfriesischen Dorfbewohner*innen kämpfte.
Aberglaube trifft auf Wissenschaft und die Naturgewalten des Meeres treffen auf die Menschen, die sie bezwingen wollten und dafür einen hohen Preis zahlten.

Moritz von Zeddelmann erzählt, spielt, singt und lässt die Figuren des Stückes vor den inneren Augen des Publikums lebendig werden.
Eine packende Erzählgeschichte, humorvoll, tragisch, voller Herz und Schmerz, rau, tosend und gewaltig… eben norddeutsch… so dass man das Salz der Nordsee förmlich auf den eigenen Lippen schmecken kann…

 

  • Regie Karin Schroeder
  • Musik Zsuzsa von Zeddelmann
  • Bühnen- und Kostümbild Anja Imig
  • Lichtdesign Robin Gallo 
  • Regieassistenz Sabine Lippke, Robin Gallo
  • Bauten Eberhard Focke
  • Organisation Elke Lindner
  • Verlag Felix Bloch Erben
  • In Bearbeitung vom Theater Metronom

Presse

Storms Novelle vom Ringen mit der Natur, die sich an eine alte Sage anlehnt, könnte aktueller nicht sein: in Zeiten von Klimawandel und einer Pandemie…. Besonders dann, wenn der junge Deichgraf sein neues, deutlich effektiveres Deichmodell gegen die Das-haben-wir-schon-immer-so-gemacht-Fraktion im Dorfrat durchboxen muss. Der Metronom-Produktion… ist für Schauspieler Moritz von Zeddelmann eine perfekte Bühne für seine Wandlungsfähigkeit.

Bereits kleine Veränderungen in Haltung und Gestik reichen ihm aus, um die verschiedenen Charaktere erkennbar voneinander abzugrenzen – wie beispielsweise Hauke und seinen Vater. Für die Knechte Carsten und Iven verfällt er in Holsteiner Platt, der große Rivale Haukes, der Großknecht Ole Peters, bekommt obendrein noch ein Lispeln verpasst – dennoch verkommt er nie zur bloßen Witzfigur.“ – Nina Bauke | Rotenburger Rundschau

 

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